„Willkommen im Hellen“! Das war das Motto des ersten Infostandes des neuen AfD Ortsverbandes Hanau – Großkrotzenburg am letzten Samstag.

 Abgeleitet vom Motto der Linken-Demo „Welcome to hell“ sollte es genau den Verlauf des Vormittags voraussagen:
In einer hellen, fast heiteren Stimmung trafen sich Mitglieder und Freunde der AfD aus Hanau und Umgebung vorm Neustädter Rathaus.

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 Ortssprecher Klaus Dippel freute sich über den regen Zuspruch aus der Bevölkerung: „Es ist kein Vergleich zu den früheren Jahren. Selbst im erfolgreichen Kommunalwahlkampf 2016 wurden wir von den Bürgern noch aus Entfernung beäugt und kaum einer traute sich, sein Interesse öffentlich zu zeigen. Nach dem Durchbruch im Landratswahlkampf sind wir nun in der Mitte der Bevölkerung angekommen. Der politische Diskurs mit den Bürgern hat begonnen!“

Teilweise wurden die Flugblätter mit einer Kurzfassung des Wahlprogramm den Helfern förmlich aus den Händen gerissen. Junge Menschen, ältere Herrschaften mit Rollatoren, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund versorgten sich mit Infomaterial. Manche Besucher wollten auch für Nachbarn, Freunde und Kinder zusätzliche Exemplare. Der letzte vorhandene AfD-Kugelschreiber wurde schon vor 11 Uhr ausgegeben.  An drei Bürger, die mehr Verantwortung für unser aller Zukunft übernehmen wollen, wurden Mitgliedsanträge ausgegeben.

In den manchmal langen Gesprächen wurden die Bürger schnell konkret und erzählten von ihren Sorgen und manche auch von ihren Hoffnungen, die sie auf die Alternative für Deutschland setzen. Hier wurde der Hanauer Direktkandidat Jonny Nedog später in kleiner Runde nachdenklich: „Wir tragen eine große Verantwortung und dürfen diese Bürger nicht enttäuschen. Wir Demokraten müssen jetzt gemeinsam aufstehen und kämpfen, um den Bürgern ihre Grundrechte auf ein angstfreies und sozial abgesichertes Leben wieder zu geben!“

Denn nichts anderes war der rote Faden der Klagen der Bürger: Sie bedauern den Zustand unserer Stadt, unseres Staates und haben Bedenken wegen der Zukunft ihrer Kinder.    

Einige Originalstimmen von Menschen, die nicht mit vollem Namen genannt werden möchten:

„Tut doch endlich was! Man traut sich nicht mehr auf die Straße!“
Sventlana K.

„Am liebsten würde ich mit meinen Kindern raus ziehen aus Hanau!“
Mehmed D.

„Die Nahles sollte mal mit meiner Rente auskommen!“
Erika S.

“ Diese Kriegstreiber in Berlin sollte man endlich fortjagen!“
Dieter D.

„Die Konzerne ziehen die Strippen, Geld regiert die Welt!“
Max M.

„Ich darf am Arbeitsplatz nicht sagen, daß ich die AfD unterstütze. Ein Klima der Denunziation macht sich breit!“
Klaus R.

Dass Jonny Nedog nicht nur die dicken Bretter Sozialpolitik und Innere Sicherheit bohren kann, sondern auch eine hessische Frohnatur ist, zeigte er, als er spontan dem vorbeiziehenden Drehorgelmann den Zylinder „entwendete“ und sich zum Fotoshooting stellte.

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Nach Ende der Veranstaltung bedankte sich Ortssprecher Klaus Dippel noch einmal ausdrücklich bei den Polizeibeamten. Die Hanauer Polizisten haben kleine Proteste von „Linken“ im Keim erstickt und so die Veranstaltung erst zu einer „hellen“ gemacht… Anders als Kanzlerkandidat Schulz sehen die Mitglieder der AfD aus ihrer eigenen leidvollen Erfahrung keinen grundsätzlichen Widerspruch zwischen „links“ und „gewaltbereit“. 

Als einer der Höhepunkte des denkwürdigen Infostandes bliebt der Scherz eines Hanauer Urgesteins in Erinnerung: „Mensch wenn man eure Bundestagskandidaten so ansieht ….die zwei Spitzenfrauen in Hessen Joana Cota, Mariana Harder-Kühnel, dem weiteren Listenkandidaten Erich Albrecht aus Maintal, und den Hanauer Direktkandidaten Jonny Nedog , kann ich die ganzen Vorwürfe die oft mit  „phob“ enden gar nicht verstehen!……(…Kunstpause…) … und wenn ihr mit Professor Albrecht sogar einen Ostzonenflüchtling auf der Liste habt, seid ihr doch echt bunt und tolerant.“

Klaus Dippel
Ortssprecher Alternative für Deutschland
Hanau und Großkrotzenburg