Pressemeldung zur Mahnwache am 13. Januar 2018 in Hanau

Gegen die „Verrohung der Gesellschaft und die Abstumpfung der medialen Wahrnehmung“ protestierte die AfD am Samstag, 13. Januar, mit einer Mahnwache auf dem Hanauer Marktplatz.

Nachdem die in der Hanauer Stadtverordnetenversammlung vertretenen Alt- und Splitter-Parteien letzte Woche fast gleichlautende Erklärungen abgegeben haben, meldet sich die Alternative für Deutschland zu Wort.

Bestärkt durch die Bürgerbeteiligung an unserer Mahnwache, möchten wir als mit 14,8% drittstärkste politische Kraft wie folgt Stellung nehmen:
Die Straftaten der letzten Monate sind auf kommunaler Ebene kaum zu beeinflussen. Auch teure und die Bürgerrechte einschränkende Maßnahmen wie die Videoüberwachung verhindern keine Straftaten. Die Häufung und die Intensität der Gewaltdelikte können nur im bundesweiten Gesamtbild verstanden werden. Erst dann werden die Zusammenhänge und die Gemeinsamkeiten dieser „Einzelfälle“ deutlich: Es findet eine Rückentwicklung der Gesellschaft in vorzivile Verhältnisse statt. Die Ausbrüche barbarischer, mörderischer Gewalt in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, die alltägliche Gewalt gegen Einsatzkräfte, Grundschullehrerinnen und Fußballschiedsrichter zeigen, dass viele Mitmenschen ein patriarchales Menschen- und Frauenbild tradieren, das direkt in Gewalt mündet. Die vorhandene Gewalt in den Parallelgesellschaften greift auf die Gesamtgesellschaft über.

Der notwendige erste Schritt auf dem Weg zur Rückgewinnung sicherer und angstfreier Lebensräume ist ein Stopp des Fortschreitens der Entwicklung der Kultur von Verrohung und Respektlosigkeit. Erst danach ist eine kulturelle Rückbesinnung auf mitteleuropäische Werte von Vernunft und Aufklärung möglich.

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