AfD_AG/0046/2019: Preis für naturbelassene private Gärten im Rahmen des Projektes „Main-Kinzig blüht“

Antrag vom 29. März 2019

Der Kreistag beschließt:

Im Rahmen des Projektes „Main-Kinzig blüht“ wird ein Preis für den besten naturbelassenen privaten Garten im Kreisgebiet an eine oder an mehrere Privatpersonen vergeben. Der Preis wird mit einem Preisgeld von 2000 € dotiert. Dieser Preis wird auch nach Beendigung des Projektes „Main-Kinzig blüht“ weiterhin jährlich vergeben.

Die Vergabebedingungen werden in Analogie zum bereits existierenden Umweltpreis festgelegt.

Begründung:

Im Projekt „Main-Kinzig blüht“ sollen Beschäftigte der Kommunen, insbesondere der Bau und Betriebshöfe, Gewerbebetriebe und Privatpersonen motiviert werden, ihre Grünflächen und Gärten vielfältiger und insekten-freundlicher zu gestalten. Im Mittelpunkt steht das Ziel, die Biodiversität im besiedelten Bereich zu erhöhen und eine größere Vielfalt an einheimischen Pflanzen und wildlebenden Insekten auf öffentlichen und privaten Grünflächen zu erwirken.

Der vorgeschlagene Preis hat nun das Ziel, Privatpersonen im ländlichen Raum mit diesem Preis auszuzeichnen, wenn sie ihre Gärten im Sinne des Projektes „Main-Kinzig blüht“ gestalten und so ein Zeichen gegen die weitere Ausbreitung der zur Zeit in Mode befindlichen „Gärten des Grauens“ (Zitat von der NABU Homepage), d.h. der ökologisch
weitgehend toten Steingärten, setzen.

Durch eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit der Preisverleihung soll ein Wettbewerb zwischen privaten Gartenbesitzern initiiert werden, der vor allem Insekten und Kleintieren den notwendigen Lebensraum erhält. Die bereits im Rahmen des
Projektes „Main-Kinzig blüht“ angebotenen Veranstaltungen und Informationen dürften durch diesen Preis noch stärker als bisher genutzt werden.